Erneuerbare Energie: Windräder künftig auch in Tiefseegebieten möglich

Dennis Härtig am 28. 7. 2010

Foto: Matthias Ibeler, alpha ventus PressebildAnfangs galt für Windräder die so genannte 20:20-Regel: Windturbinen wurden maximal 20 Kilometer bzw. in maximal 20 Meter tiefem Wasser aufgestellt. Inzwischen hat sich mit dem Alpha Ventus-Windpark vor der Küste der deutschen Nordseeinsel Borkum die Regel zur 40:40-Regel verschoben. Die Neue Zürcher Zeitung NZZ schreibt in ihrer Ausgabe vom 28. Juli, dass die technischen Möglichkeiten inzwischen soweit fortgeschritten sind, dass auch Windräder in noch tieferen Gewässern aufgestellt und betrieben werden könnten. Weil dann aber die Turbinen nicht mehr mit einem Fundament auf dem Meeresboden verankert werden können, gehen die Konzepte eher hin zu einer Verankerung über eine schwimmende Plattform, welche mittels Stahlseilen bzw. Gewichten fixiert wird, heisst es im NZZ-Artikel. weiter lesen

Sommerhitze: Klimageräte treiben Strombedarf und Strompreise nach oben

Dennis Härtig am 21. 7. 2010

Die Sommerhitze fördert zwar die Wirtschaft durch den erhöhten Absatz von Klimageräten. Doch diese verbrauchen auch relativ viel Strom – und erhöhen so den gesamtschweizerischen Strombedarf und -verbrauch. Darüber berichtet 20min.ch am 21. Juli 2010. Allein in der Stadt Bern steige der Stromverbrauch an einem heissen Tag nur aufgrund der eingeschalteten Klimageräte um 10 Megawattstunden (MWh), sagt eine Sprecherin der städtischen Versorgungsbetriebe EWB. Auch in Zürich sei eine solche Schwankung zwischen kühlen und heissen Tagen zu spüren – hier kann die Differenz bis zu fünf Prozent betragen, heisst es im Artikel. Das Problem bestehe einerseits in den preisgünstigen, aber Strom fressenden Klimaanlagen der Grossverteiler und andererseits darin, dass die schweizerischen Stromversorger den Bedarf so kurzfristig nicht aus eigener Kraft decken könnten. So müsse Strom aus dem Ausland dazugekauft werden, was die Strompreise erhöhe. Lesen Sie mehr im Artikel von 20min.ch weiter lesen

Windkraft: 20 Jahre lang sauberer Strom für Googles Rechenzentren

Dennis Härtig am 21. 7. 2010

WindfarmErst vor kurzem hatte Google 39 Millionen US-Dollar in den Kauf eines Windparks investiert (ET online berichtete am 4. Mai 2010). Jetzt hat der Suchmaschinenanbieter einen Strom-Abnahmevertrag mit einem Windpark in Iowa für 20 Jahre unterzeichnet. Der Strom aus dem Windpark soll mehrere Rechenzentren des Unternehmens Google versorgen. In einer Pressemitteilung ist von einer Abnahmemenge von 114 Megawattstunden pro Jahr die Rede – der Strom soll ab 30. Juli 2010 geliefert werden. Damit will Google sein Image als grünes IT-Unternehmen unterstreichen. weiter lesen

Energie und Umweltthemen anschaulich für Kinder aufbereitet

Dennis Härtig am 16. 7. 2010

bild_artikel_kindercityWie wird Energie hergestellt? Und wie kommen Wärme und Strom ins Haus? Fragen wie diese zu den Themen Energie und Umwelt stellen Kinder oft. Die Antworten darauf finden Kinder und Erwachsene ab November in einem neuen Bereich der so genannten Kindercity in Volketswil ZH. Kindercity ist ein interaktiver Erlebnispark, in dem Kinder und Erwachsene gemeinsam verschiedenste Themenbereiche aus Wissenschaft und Gesellschaft erkunden und erforschen können. weiter lesen

Jahrestagung energie-cluster.ch: Das Plus ist Mehrwert für alle

Dennis Härtig am 10. 6. 2010

Sind Plusenergiehäuser eine Zukunftsoption? Das war eines der Hauptthemen an der Jahrestagung 2010 des energie-cluster.ch am 3. Mai. Man blieb nicht bei dieser Fragestellung, sondern bestätigte durch Beispiele die Realität dieses Konzepts. Die nötigen Technologien sind vorhanden, die Kompetenzen werden aufgebaut. Wichtige Partnerin bleibt weiterhin die Sonne. Das Plusenergiehaus ist keine Utopie mehr. Aber es stellt einen weiteren grossen Schritt auf dem Weg zum energieeffizienten Gebäudepark dar. Autor Jürg Wellstein berichtet von der Tagung in der aktuellen Ausgabe der HK-Gebäudetechnik ab Seite 4. weiter lesen

HK-Gebäudetechnik 2010/06: «Energie ernten statt nur verbrauchen!»

Dennis Härtig am 10. 6. 2010

In den letzten Wochen wurden verschiedene Energie-Themen durch mehrere Beispiele sehr aktuell. Das Ölpest-Desaster im Golf von Mexico zeigt: die Ölförder-Firmen erschliessen nun jene Öl-Lagerstätten, die nur noch mit grösserem Aufwand auszubeuten sind. Und offenbar wurden aus Kostengründen schon grosse Risiken in Kauf genommen, wie es sich niemand vorstellen wollte. Bereits sind mehrere Versuche gescheitert, den Ölausfluss zu stoppen. Täglich entweicht eine Menge Öl aus dem Leck in 1500 Meter Tiefe, die einen Zehntel des Schweizer Tagesbedarfs decken könnte. Ein Teil des Öls verseucht die Küste und tötet viele Tiere. Ein grosser Teil befindet sich noch tief unter der Meeresoberfläche. Ein Ende des tragischen Unfalls und alle Folgen sind noch nicht absehbar. weiter lesen

Le Peuchapatte: Inbetriebnahme der Windräder noch für 2010 geplant

Dennis Härtig am 8. 6. 2010

bild_artikel_windrad_peuchapatteDie drei geplanten Windkraftanlagen von Le Peuchapatte in der jurassischen Gemeinde Muriaux sollen noch in diesem Jahr ans Netz gehen. Gut 30 Tage nach Erhalt der Baubewilligung hat der Energiekonzern Alpiq mit den Bauarbeiten zum ersten Alpiqwindpark begonnen. Der Bau des Windparks entspreche dem Anliegen, in der Schweiz vermehrt neue erneuerbare Energien zu nutzen, so das Unternehmen. Die Anlagen werden nach Inbetriebnahme Ende Jahr unterirdisch an die Trafostation von Le Noirmont und damit an das bestehende Mittelspannungsnetz der Forces Electriques de La Goule angeschlossen. weiter lesen

«Gwynt y Môr»: Grösster offshore-Windpark der Welt entsteht

Dennis Härtig am 4. 6. 2010

(Bild: RWE)«Gwynt y Môr» heisst das monströse Gebilde. Vor der walisischen Küste bei Liverpool in der irischen See bauen Siemens, RWE und die Stadtwerke München den grössten Offshore-Windpark der Welt. Das geht aus einer Pressemitteilung des Stromkonzerns RWE vom 4. Juni hervor. Der walisische Name bedeutet soviel wie «Wind im Meer». Der Park soll dereinst 160 Windräder umfassen und insgesamt 576 Megawatt Strom produzieren – genug Strom für 400 000 Haushaltungen pro Jahr. Die Turbinen stehen auf einer Fläche von 79 km², die Fundamente sind zwschen 12 und 28 Meter tief, wobei sie beim Gezeitenwechsel einem Tidenhub von bis zu 9 Metern ausgesetzt sind. Die drei Unternehmen investieren gute 2 Milliarden Euro in das Projekt. weiter lesen

Google investiert 39 Millionen US-Dollar in Windkraft

Dennis Härtig am 4. 5. 2010

WindfarmGut 38.8 Millionen US-Dollar (41.5 Millionen Schweizer Franken) investiert Google erstmals direkt in neue Windkraftanlagen. Darüber berichtet unter anderem der Technologie-Blog Gizmodo. Zwar scheint der Geldbetrag nur eine Kleinigkeit von dem zu sein, was man bei Google eigentlich an Umsatz macht, allerdings will Google damit seinen Ruf als grünes IT-Unternehmen weiter verbessern. So hat man konkret in zwei Windparkanlagen im US-Bundeststaat North Dakota investiert (Ashtabula I und Ashatbula II Wind Farm) – dort stehen Anlagen, die insgesamt eine Leistung von 199.5 Megawatt haben. Hierdurch können bis zu 55 000 Haushalte mit Strom versorgt werden. weiter lesen

WORLD EXPO 2010: Bilder vom Schweizer Pavillon

Dennis Härtig am 30. 4. 2010

Bild: PDAm 1. Mai eröffnet die Weltausstellung in Shanghai. Das Hauptthema im Schweizer Pavillon wird sauberes Wasser sein – die Grundlage für eine gute Lebensqualität. Die Gebäude auf dem Areal der Weltausstellung sind auch immer wieder ein Abbild moderner Architektur und Bauweisen. Mit den gut 600 Kubikmetern verbauten Beton hält sich die Substanz des Schweizer Gebäudes jedoch eher an traditionelle Werte. So titelt der Zürcher Tages-Anzeiger in seiner Ausgabe vom 30. April auch «Die Werte der Schweiz in Beton gegossen». Anders sieht es beispielsweise bei den Norwegern und bei den Kanadiern aus, die auf viel Holz setzen. Die Kollegen von der online-Redaktion a-z.ch haben eine Bildergalerie des Schweizer und anderer Ausstellungspavillons zusammengestellt. weiter lesen